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Über Pollen in Algier

Die Frühlings-Allergiesaison in Algier (März–Mai) ist geprägt von Pollen der Olive (Olea europaea) und der Zypresse (Cupressus sempervirens); Olivenbäume sind in Stadtparks wie dem Jardin d’Essai du Hamma sowie in den umliegenden landwirtschaftlichen Gebieten weit verbreitet, während Zypressen häufig in der städtischen Landschaftsgestaltung und auf Friedhöfen zu finden sind. Das Ausgebreitete Glaskraut (Parietaria judaica) ist ebenfalls ein bedeutendes Allergen, das in Mauerspalten und Pflasterritzen wächst. Der Sommer (Juni–August) bringt hohe Belastungen durch Gräserpollen (Poaceae) mit sich, die von unbebauten Grundstücken und den Hügeln des Sahel stammen.

Urbane Straßenschluchten und eine dichte Bebauung können die Pollenkonzentration verstärken und zu lokal begrenzten Höchstwerten führen. Im Herbst (September–November) und Winter (Dezember–Februar) treten erhöhte Sporenkonzentrationen von Schimmelpilzen (Alternaria, Cladosporium) auf, die von verrottender Vegetation in Stadtparks und feuchten Gebieten entlang der Mittelmeerküste herrühren.

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Bedeutung der Pollenstufen
NIED Symptome unwahrscheinlich
MIT Mäßiges Risiko für Symptome
HOCH Weitverbreitete Symptome wahrscheinlich
S.HO Erhebliche Symptome zu erwarten
EXT Extrem hohe Wahrscheinlichkeit und Schwere der Symptome